Aktivitäten der Initiative und des Beirats

Auf dieser Seite finden Sie eine gebündelte Übersicht der Aktivitäten der Initiative, darunter Veranstaltungen, Publikationen und weitere Formate. Zusätzlich stellen wir einschlägige Aktivitäten der Beiratsmitglieder vor.


Helmina von Chézys Korrespondenz wird digital sichtbar

Seit September 2025 arbeitet Michael Rölcke, Mitarbeiter der Initiative, an der Erschließung der Metadaten der Korrespondenz von Helmina von Chézy im Nachlass der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ermöglicht wurde dies durch ein Explorationsprojekt unter der Leitung der Beiratsmitglieder Bénédicte Savoy und Frederike Neuber (mehr Informationen). Die rund 2.000 an Chézy gerichteten Briefe sind inzwischen im Webservice correspSearch integriert; die Briefe von Chézy selbst folgen in Kürze. Die systematische Aufarbeitung von Nachlässen wie dem Helmina von Chézys trägt dazu bei, Frauen als historische Akteurinnen im digitalen Raum sichtbarer zu machen und eröffnet neue, auch geschlechtergeschichtliche Perspektiven für die Forschung.


Neu erschienen: „Women in the History of Language Studies“

Der neue Beitrag von Beiratsmitglied Ute Tintemann im Reference Module in Social Sciences (Elsevier, 2026) beleuchtet bedeutenden Beiträge von Frauen zur Linguistik von der Antike bis etwa 1950.


CfP „Female Networks of Knowledge. Natural History between Private and Public Spaces“

Beiratsmitglied Sabine von Mering ist an der Organisation der Konferenz „Female Networks of Knowledge. Natural History between Private and Public Spaces“ beteiligt.

Die internationale findet am 19. und 20. November 2026 im Naturhistorischen Museum Wien statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Frauen Wissen durch Netzwerke zwischen privaten, sozialen und institutionellen Räumen, etwa in Museen, Salons oder wissenschaftlichen Vereinigungen, generiert und geprägt haben. Beiträge können noch bis zum 30. Mai 2026 im Rahmen des Call for Papers eingereicht werden.